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    RP

    Rheinland-Pfalz

    70 Lebensmittel aus Rheinland-Pfalz – 35 haben im Mai Saison.

    Lebensmittel
    70
    Jetzt Saison
    35
    Hauptstadt
    Mainz
    Art
    Flächenland

    Zwischen Mandelblüte, Spargelfeldern und Weinbergen gehört Rheinland-Pfalz zu den vielseitigsten Anbauregionen Deutschlands. Der Grund für die außergewöhnlich lange Saison – von März bis November – liegt in der Geografie: Das Haardtgebirge schützt die Rheinebene vor kalten Westwinden, der Rhein speichert Wärme und die Region zählt zu den sonnenreichsten Deutschlands.

    Im Frühling startet Spargel aus der Pfalz früher als fast überall sonst in Deutschland – oft schon Anfang April, manchmal Ende März. Kurz darauf folgen Erdbeeren mit Selbstpflücke-Angeboten rund um Neustadt und Speyer.

    Im Sommer sorgen Tomaten, Paprika und Zucchini im warmen Rheintalklima fast für mediterrane Verhältnisse – Früchte, die anderswo im Gewächshaus reifen, gedeihen hier im Freiland.

    Im Herbst reifen Äpfel, Quitten und Walnüsse auf Streuobstwiesen in Westerwald und Hunsrück – alte Sorten, die in keinem Supermarkt stehen.

    Ein Highlight für sich: Die Mandelblüte in Gimmeldingen bei Neustadt. Jedes Jahr im März, wenn der Rest des Landes noch winterlich ist, leuchten hunderte Mandelbäume weiß und rosa. Das erste Frühlingssignal der Pfalz – und ein Erlebnis, das man nicht vergisst.

    Häufige Fragen zu Rheinland-Pfalz

    Wann beginnt die Spargelsaison in der Pfalz wirklich?
    Früher als fast überall sonst: Dank der geschützten Lage hinter dem Haardtgebirge und den warmen, sandigen Böden der Rheinebene sticht die Pfalz Spargel oft schon Anfang April – manchmal sogar Ende März. Das sind zwei bis drei Wochen früher als in nördlicheren Regionen.
    Wo kann man in der Pfalz Erdbeeren selbst pflücken?
    Rund um Neustadt an der Weinstraße, Speyer und Landau gibt es zahlreiche Selbstpflücke-Betriebe. Die Saison läuft von Mai bis Juli. Sorten wie Elsanta und Honeoye wachsen im warmen Rheintalklima besonders süß und aromatisch. Viele Höfe werben mit Schildern an der Straße – oder einfach googeln: 'Erdbeeren selbst pflücken Pfalz'.
    Warum ist die Anbausaison in Rheinland-Pfalz so lang?
    Drei Faktoren sorgen für die außergewöhnlich lange Saison: Das Haardtgebirge schützt die Rheinebene vor kalten Westwinden, der Rhein wirkt als Wärmespeicher und die Region hat mit bis zu 1.800 Sonnenstunden pro Jahr einen der höchsten Werte Deutschlands. Das Ergebnis: Anbau von März bis November.
    Was ist die Mandelblüte in Gimmeldingen?
    Gimmeldingen bei Neustadt an der Weinstraße beherbergt die nördlichste Mandelanbauregion Deutschlands. Jedes Jahr im März – wenn der Rest des Landes noch winterlich grau ist – stehen hunderte Mandelbäume in voller Blüte. Das Mandelblütenfest zieht Zehntausende Besucher an und gilt als erstes Frühlingssignal der Region.
    Gibt es alte Obstsorten aus Rheinland-Pfalz?
    Ja – Westerwald und Hunsrück sind reich an Streuobstwiesen mit alten Sorten wie Klarapfel, Gravensteiner und Jakob Lebel. Viele dieser Äpfel werden in kleinen Keltereien zu Apfelsaft und Apfelwein verarbeitet. Sorten, die im Supermarkt nicht zu finden sind – dafür auf Wochenmärkten und in Hofläden.