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    SN

    Sachsen

    35 Lebensmittel aus Sachsen – 18 haben im Mai Saison.

    Lebensmittel
    35
    Jetzt Saison
    18
    Hauptstadt
    Dresden
    Art
    Flächenland

    Sachsen ist mehr als Erzgebirge und Barockbauten. Das Elbtal zwischen Dresden und Meißen zählt zu den nördlichsten Wein- und Obstbauregionen Europas – ein Gebiet, das geografisch überrascht und kulinarisch beeindruckt. Milde Temperaturen, Südhänge direkt am Fluss, Regenschatten des Erzgebirges: hier wächst, was man so weit im Osten nicht erwartet.

    Wein im Elbtal ist kein Exot: Rund um Radebeul und Meißen produzieren Weingüter seit Jahrhunderten Riesling, Müller-Thurgau und Grauburgunder auf terrassierten Südhängen. Das ist Sachsens stärkstes kulinarisches Alleinstellungsmerkmal.

    Im Frühling startet Spargel aus der Lausitz und dem Elbe-Elster-Land, gefolgt von Erdbeeren aus Hofbetrieben. Im Sommer reifen Kirschen, Pflaumen und frühe Äpfel im Elbtal – begleitet von Gemüse aus dem Großraum Leipzig.

    Im Herbst werden alte Streuobstwiesen im Erzgebirgsvorland zur Bühne: Äpfel in Sorten wie Gravensteiner und Rote Sternrenette, Hauszwetschen und lokale Birnen – Sorten, die im Supermarkt nicht existieren, aber in Sachsen noch lebendig sind. Wer sie sucht, findet sie auf Wochenmärkten in Dresden und Leipzig oder direkt ab Hof.

    Häufige Fragen zu Sachsen

    Warum wächst im Elbtal bei Dresden Wein?
    Das Elbtal zwischen Dresden und Meißen liegt im Regenschatten des Erzgebirges und profitiert von milden Temperaturen und Südhängen direkt am Fluss. Das Ergebnis: eines der nördlichsten Weinbaugebiete Europas. Müller-Thurgau, Riesling und Grauburgunder wachsen hier – und wer die Weingüter rund um Radebeul und Meißen kennt, weiß, dass das kein Exot, sondern echte Qualität ist.
    Was sind die alten Obstsorten aus Sachsen?
    Im Erzgebirgsvorland und entlang der Elbe wachsen auf alten Streuobstwiesen Sorten, die im Supermarkt nicht zu finden sind: Gravensteiner Äpfel, Hauszwetschen, Rote Sternrenette und lokale Birnensorten. Viele Obstbauverbände engagieren sich aktiv für den Erhalt dieser Sortenvielfalt – was hier wächst, ist ein lebendes Kulturdenkmal.
    Gibt es Spargel aus Sachsen?
    Ja – die Lausitz und das Elbe-Elster-Land sind etablierte Spargelanbaugebiete. Der sächsische Spargel hat einen milden, leicht nussigen Geschmack und wird ab April geerntet. Hofläden im Raum Senftenberg und Lauchhammer bieten ihn direkt vom Feld an.
    Was wächst rund um Leipzig?
    Rund um Leipzig – besonders in Markranstädt und Zwenkau – hat Gemüseanbau eine jahrhundertelange Tradition. Möhren, Zwiebeln, Sellerie und Kohl werden auf großen Flächen angebaut und über Leipziger Großmärkte in die Stadt gebracht. Kurze Wege, frisches Gemüse – das ist das Prinzip.