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    Kräuter

    Rosmarin

    Aromatisches Mittelmeerkraut mit harzig-würzigem Charakter – mehrjährig und ganzjährig im Topf oder Garten verfügbar.

    Rosmarin – Kräuter aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Rosmarin hat in den Monaten Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November, Dezember Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager

    Rosmarin gehört zu den intensivsten und beständigsten Küchenaromen der Mittelmeerküche. Sein Duft – harzig, kampfrig, leicht minzig und herb-würzig – entsteht aus ätherischen Ölen, vor allem Campher, 1,8-Cineol (Eucalyptol) und Borneol. Als Halbstrauch verholzt Rosmarin mit der Zeit und bleibt ganzjährig grün – an einem hellen, kühlen Platz oder in der Küche als Topfkraut ist er das ganze Jahr über nutzbar. Rosmarin verträgt Hitze sehr gut – er verliert sein Aroma beim Braten und Schmoren kaum, entwickelt dabei sogar tiefere, wärmere Noten. In der deutschen Küche ist er vor allem als Kräuter-Olivenöl, für Lammgerichte, Ofengemüse und Rosmarin-Kartoffeln bekannt. Aus medizinischer Sicht ist Rosmarin als durchblutungsförderndes Kreislaufkraut bekannt.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Ofenkartoffeln und Ofengemüse mit Rosmarin
    • Lammkeule mit Rosmarin und Knoblauch
    • Rosmarinöl und -essig
    • In Focaccia und Brot
    • In Marinaden für Grillfleisch
    • In Saucen und Fonds
    • Rosmarin-Sirup für Getränke

    Passt perfekt zu

    • Knoblauch und Olivenöl
    • Lammfleisch
    • Kartoffeln
    • Zitrone
    • Thymian
    • Tomaten

    Eigenschaften

    • Verträgt Hitze gut – Aroma bleibt beim Kochen gut erhalten
    • Campher und Cineol als Hauptaromen – harzig, herb, frisch
    • Durchblutungsfördernd – volksheilkundliche Kreislaufpflanze
    • Mehrjährig, verholzend, immergrün
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Rosmarinsäure wirkt stark antioxidativ und entzündungshemmend
    • Ätherische Öle fördern die Durchblutung äußerlich und innerlich
    • Carnosol und Carnosolsäure werden in der Krebsforschung untersucht
    • Fördert die Verdauung von fetthaltigen Speisen

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • In milden Regionen (Rheinland-Pfalz, Baden) winterhart draußen
    • In rauheren Lagen: Winterschutz mit Vlies oder einräumen
    • Magerer Boden bevorzugt – kein Starkdünger
    • In großen Kübeln sehr gut kultivierbar und mobil

    Pflege

    • Pflanzung im Frühjahr oder als Topfkraut ganzjährig
    • Sonnige, trockene Lage, durchlässiger Boden
    • In Deutschland bedingt winterhart: ab -10 °C Frostschäden
    • Verholzte Triebe im Frühjahr zurückschneiden für frischen Austrieb

    Erntezeitpunkt

    Zeit: April bis Oktober (Freiland), ganzjährig als Topfpflanze

    Junge Triebspitzen abschneiden – nie verholzte Äste, die treiben kaum aus. Regelmäßige Ernte fördert buschigen Wuchs.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Zimmertemperatur
    Haltbarkeit
    14 Tage

    Tipps

    • Frischer Zweig bei Zimmertemperatur 1-2 Wochen frisch
    • Im Kühlschrank in trockenem Tuch eingewickelt 2-3 Wochen
    • Sehr gut zum Trocknen: Aroma konzentriert sich, bleibt intensiv
    • In Olivenöl einlegen für aromatisches Kräuteröl

    Anbauregionen in Deutschland

    Regional

    Rosmarin wird vor allem in folgenden Bundesländern angebaut.

    FAQ

    Häufig gefragt

    Ist Rosmarin winterhart in Deutschland?

    Bedingt. In milden Regionen (Weinbauklima Rheinland-Pfalz, Baden) übersteht Rosmarin Winter bis -10 °C im Freien. In rauheren Lagen (Mittelgebirge, Norddeutschland) sollte er vor starkem Frost geschützt oder eingeräumt werden. Als Topfpflanze im kühlen Haus sehr zuverlässig.

    Warum verträgt Rosmarin Hitze beim Kochen besser als Basilikum?

    Die Aromen des Rosmarins (Campher, Cineol, Borneol) sind thermisch stabiler als die flüchtigen Verbindungen des Basilikums. Beim Braten und Schmoren bleiben die Rosmarinaromen gut erhalten – er kann von Anfang an mitgekocht werden. Basilikum hingegen verliert sein Aroma sofort bei Hitze.

    Wann hat frischer Rosmarin Saison?

    Im Freiland von April bis Oktober, als Topfkraut ganzjährig. Rosmarin ist eine der wenigen Kräuterpflanzen, die auch im Winter als Topfkraut frisch geerntet werden kann.

    Kann man Rosmarin trocknen?

    Ja, sehr gut. Rosmarinaromen konzentrieren sich beim Trocknen und bleiben lange stabil. Zweige bündeln und kopfüber bei Raumtemperatur 1-2 Wochen trocknen oder bei 40 °C im Ofen. Haltbarkeit getrocknet 2-3 Jahre.

    Welche Gerichte passen am besten zu Rosmarin?

    Klassisch: Lamm mit Knoblauch und Rosmarin. Ofenkartoffeln, Focaccia, gebratene Auberginen und Zucchini, Schmorbäratene, Geflügel. Auch in Marinaden, Sirupen (Rosmarin-Zitronensirup) und Kräuteressig.

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