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    Salate

    Kopfsalat

    Klassischer Blattsalat mit zarten, lose zusammengelagerten Blättern – mild, knackig und Basis deutscher Salatkultur.

    Kopfsalat – Salate aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Kopfsalat hat in den Monaten März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager

    Der Kopfsalat (Lactuca sativa var. capitata) ist der Inbegriff des deutschen Blattsalats und wurde bereits im alten Ägypten kultiviert. Seine weichen, zarten Blätter bilden einen lockeren Kopf, das Herz ist hellgelb bis grün. Im Handel unterscheidet man den klassischen Kopfsalat (Butterhead, sehr zart), den Bataviasalat (knackiger, oft rot gerändert) und den Eissalat (deutlich fester, anderer Typ). Mit nur 13 kcal pro 100 g ist er extrem kalorienarm und liefert bei viel Wasser (95 %) dennoch nennenswerte Mengen Folsäure, Vitamin K und Nitrat, das in moderater Dosis positiv auf Blutdruck und Durchblutung wirkt. Freilandkopfsalat aus der Region ist von April bis Oktober erhältlich, durch Folientunnel und beheiztes Gewächshaus inzwischen nahezu ganzjährig.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Klassischer grüner Salat mit Essig-Öl-Dressing
    • Salat mit Ei, Radieschen und Joghurt-Dressing
    • Als Unterlage für belegte Brote und Burger
    • Wraps und Summer Rolls mit Salatblättern als Hülle
    • Leichte Suppe (Potage de laitue, französisch)
    • Salat mit Orangenfilets und Walnüssen
    • Als Topping für Flammkuchen und Pizza nach dem Backen
    • Grüner Smoothie mit Apfel und Zitrone

    Passt perfekt zu

    • Gurke, Radieschen, Tomate
    • Ei (hart gekocht)
    • Walnüsse und Haselnüsse
    • Joghurt und Buttermilch
    • Essig (Apfel-, Weißwein-, Balsamico)
    • Orange und Grapefruit
    • Ziegen- und Frischkäse
    • Senf und Honig (Dressing)

    Eigenschaften

    • Sehr zarte, lockere Blätter mit mildem Geschmack
    • Nur 13 kcal/100 g, 95 % Wasser
    • Enthält Nitrat – moderate Mengen unterstützen Durchblutung
    • Milchsaft der Rippen enthält Lactucarium (leicht beruhigend, wie Wildsalat)
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Extrem kalorienarm, 95 % Wasser ideal für Gewichtsmanagement
    • Hoher Folsäuregehalt wichtig in Schwangerschaft
    • Vitamin K unterstützt Blutgerinnung und Knochengesundheit
    • Nitrat verbessert Durchblutung und senkt leicht den Blutdruck
    • Lactucarium in den Rippen wirkt leicht beruhigend und schlaffördernd

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • Halbschattiger bis sonniger Standort, lockerer, humoser Boden
    • Regelmäßig und gleichmäßig gießen – sonst schosst er (blüht vorzeitig)
    • Nicht zu tief pflanzen – Strunk soll frei stehen (sonst Fäulnis)
    • Alle 2-3 Wochen neu säen – für kontinuierliche Ernte
    • Bei Sommerhitze beschatten oder auf Bataviasalat ausweichen (hitzetoleranter)
    • Mulchen hält den Boden feucht und unkrautfrei
    • Nacktschnecken konsequent absammeln oder mit Schneckenzaun schützen

    Pflege

    • Voranzucht ab Februar im Gewächshaus
    • Freilandaussaat von März bis August in Sätzen alle 2-3 Wochen
    • Pflanzung als Setzling mit 25-30 cm Abstand
    • Gewächshaus- und Folientunnelanbau für Vor- und Nachsaison
    • Schossfeste Sommersorten bei Hitze wählen

    Erntezeitpunkt

    Zeit: Freiland: Mai bis Oktober. Gewächshaus/Folie: März bis November.

    Kopf ist erntereif, wenn er fest zusammengewachsen ist, aber noch nicht zu schossen beginnt. Mit Messer knapp über dem Boden abschneiden, am besten morgens (höchster Vitalstoff- und Wassergehalt). Zur Lagerung Strunk dranlassen.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Kühlschrank
    Haltbarkeit
    3 Tage

    Tipps

    • Mit Wurzel oder Strunk ins Gemüsefach – 3-5 Tage haltbar
    • Ungewaschen aufbewahren, erst vor Verwendung waschen
    • In feuchtes Küchentuch einschlagen oder in Salatschleuder mit Deckel lagern
    • Welke Blätter: kurz in eiskaltes Wasser legen – werden wieder knackig
    • Nicht einfrieren – zerfällt vollständig
    • Angebrochen: gewaschen und trocken in verschlossener Dose 1-2 Tage

    Anbauregionen in Deutschland

    Regional

    Kopfsalat wird vor allem in folgenden Bundesländern angebaut.

    FAQ

    Häufig gefragt

    Wann hat Kopfsalat in Deutschland Saison?

    Freilandkopfsalat aus heimischem Anbau ist von Mai bis Oktober erhältlich, aus Folientunnel und Gewächshaus ab März bis in den November. Im Winter dominiert Importware aus Spanien und Italien. Durch die Staffelaussaat alle 2-3 Wochen haben regionale Erzeuger fast durchgehend erntefrische Ware.

    Muss ich Kopfsalat waschen?

    Ja, immer. Auch vorgewaschene Salate aus dem Handel sollten nochmals abgebraust werden. Blätter einzeln ablösen, in eine Schüssel mit kaltem Wasser tauchen, kurz schwenken. Die Salatschleuder trocknet ihn schonend – nasser Salat verdünnt das Dressing und wird schneller matschig.

    Warum wird Kopfsalat bitter?

    Bitterkeit entsteht, wenn der Salat zu schießen beginnt (vor der Blüte), unter Trockenstress steht oder zu alt ist. Im Hochsommer bei hohen Temperaturen schosst er besonders schnell. Innere, hellgelbe Blätter sind immer am mildesten, äußere Blätter und die weiße Rippe können leicht bitter schmecken (enthalten mehr Lactucarium).

    Ist Kopfsalat in der Schwangerschaft unbedenklich?

    Ja, wenn er gründlich gewaschen wird. Kopfsalat liefert reichlich Folsäure, die für die Entwicklung des Kindes wichtig ist. Beachten sollte man die Toxoplasmose- und Listerienproblematik – daher gründlich waschen, kühl lagern, kurz vor Verzehr zubereiten und angebrochene Packungen schnell aufbrauchen.

    Wie bekomme ich welken Kopfsalat wieder knackig?

    Welke Blätter 5-10 Minuten in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser legen (ein Eiswürfel oder ein Schuss Essig unterstützt den Effekt). Die Blätter saugen sich voll und werden wieder knackig. Danach gut abtropfen und mit der Salatschleuder trocknen. Nicht länger als 15 Minuten wässern – sonst verliert der Salat Geschmack und Vitamine.

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