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    Berlin

    2 Lebensmittel aus Berlin – 1 haben im Juni Saison.

    Lebensmittel
    2
    Jetzt Saison
    1
    Hauptstadt
    Berlin
    Art
    Stadtstaat

    Berlin isst regional – und das Umland macht es möglich. Beelitzer Spargel, Havelland-Kirschen und Spreewaldgurken stehen für Produkte mit klarer Herkunft und langer Tradition, die täglich auf Berliner Märkten landen.

    Im Frühling landet Spargel aus Beelitz als erstes auf Berliner Märkten – oft schon Ende März, früher als fast überall sonst in Deutschland. Im Sommer prägen Erdbeeren aus dem Havelland, Gurken aus dem Spreewald und frisches Marktgemüse aus regionalen Brandenburger Gärtnereien das Berliner Angebot. Im Herbst kommen Äpfel aus Werder, Kartoffeln aus der Mark und Kürbisse direkt vom Hof.

    Berlins Urban-Farming-Szene wächst stetig – vom Prinzessinnengarten in Kreuzberg, wo auf einer ehemaligen Brachfläche Gemüse und Kräuter gedeihen, bis zu Dachgärten in Mitte und Gemeinschaftsgärten in fast jedem Bezirk. Die Stadt produziert wenig im großen Maßstab – aber sie zeigt, dass Anbau und Konsum auch urban zusammengehören.

    Wer saisonal einkaufen will, ist in Berlin gut aufgestellt: Der Winterfeldtmarkt in Schöneberg mit seiner entspannten Wochenend-Atmosphäre, der Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg und der Boxhagener Platz in Friedrichshain bieten das ganze Jahr über regionale Ware – oft direkt vom Brandenburger Erzeuger.

    Häufige Fragen zu Berlin

    Auf welchen Berliner Wochenmärkten kauft man regional ein?
    Der Winterfeldtmarkt in Schöneberg (Mi + Sa) gilt als einer der besten Wochenmärkte Deutschlands – mit vielen Direktvermarktern aus Brandenburg. Der Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg (Do + Sa) und der Boxhagener Platz in Friedrichshain (Sa) sind ebenfalls für regionale Ware bekannt. Viele Stände beziehen direkt von Brandenburger Höfen.
    Was ist Urban Farming in Berlin – und wo findet man es?
    Berlin hat eine der aktivsten Urban-Farming-Szenen Europas. Der Prinzessinnengarten in Kreuzberg ist ein Pionier: Hier werden auf einer ehemaligen Brachfläche Gemüse, Kräuter und Obst angebaut. Dazu kommen Dachgärten in Mitte und Friedrichshain, Gemeinschaftsgärten in fast jedem Bezirk und wachsende Initiativen für urbane Lebensmittelproduktion.
    Welche regionalen Lebensmittel kommen aus dem Berliner Umland?
    Brandenburg liefert Beelitzer Spargel (Ende März–Juni), Havelland-Kirschen und -Äpfel (Juli–Oktober), Spreewaldgurken (August), Erdbeeren aus dem Havelland (Mai–Juli) sowie Kartoffeln und Kohl aus der Mark (September–Dezember). Der Unterschied zu Berlin: Brandenburg produziert – Berlin konsumiert und verteilt.
    Was macht Beelitzer Spargel besonders?
    Beelitzer Spargel trägt die geschützte geografische Angabe (g.g.A.) der EU. Der sandige Boden der Beelitzer Heide erwärmt sich früh im Frühjahr – die Saison startet oft schon Ende März, früher als fast alle anderen deutschen Regionen. Die Stangen sind zart, mild-süßlich und kommen ohne Bitterkeit aus.