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    Salate

    Eisbergsalat

    Knackiger Salat mit über 95 % Wasseranteil – kalorienarm, lange haltbar, perfekt für Burger und Sommer-Bowls.

    Eisbergsalat – Salate aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Eisbergsalat hat in den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager

    Eisbergsalat ist die jüngste, aber eine der meistverkauften Salatsorten in Deutschland. Der dichte, runde Kopf erinnert an Weißkohl, ist aber deutlich zarter. Sein Markenzeichen: der hohe Wassergehalt von rund 96 % und der charakteristische Knack beim Hineinbeißen. Der Name kommt aus den USA – Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Köpfe per Eisenbahn unter Eis nach New York transportiert. Heute kommt der meiste deutsche Eisbergsalat aus dem Rheinland und der Pfalz.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Klassische Beilage in Burgern und Wraps
    • Caesar Salad mit Parmesan und Anchovis-Dressing
    • Salatschüssel mit Gurke, Tomate, Mais
    • Knackige Tacos-Füllung
    • Asiatische Salate mit Erdnussdressing
    • Salat-Wrap statt Tortilla
    • Suppe (Eisbergsalat-Erbsen-Suppe)

    Passt perfekt zu

    • Tomate
    • Gurke
    • Avocado
    • Joghurt-Dressing
    • Caesar-Dressing
    • Hähnchen
    • Speck
    • Mais

    Eigenschaften

    • Sehr hoher Wassergehalt (96 %)
    • Knackig-feste Textur durch dichtgepackte Blätter
    • Mild im Geschmack, leicht süßlich
    • Lange haltbar im Vergleich zu anderen Salaten
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Sehr kalorienarm ideal für gewichtsbewusste Ernährung
    • Hoher Wassergehalt unterstützt die Hydrierung
    • Folsäure wichtig für Zellteilung und in der Schwangerschaft
    • Vitamin K für gesunde Blutgerinnung und Knochenstoffwechsel
    • Hoher Volumenanteil sättigt trotz weniger Kalorien

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • Sonniger bis halbschattiger Standort, lockerer humusreicher Boden
    • Gleichmäßige Wasserversorgung – sonst werden die Köpfe locker oder bitter
    • Erst spät düngen, sonst wachsen Köpfe ohne festen Inneren
    • Schnecken sind die Hauptbedrohung – mit Schneckenkorn oder Bierfallen schützen
    • Köpfe ernten, sobald sie fest sind und sich beim Druck nicht mehr eindrücken lassen

    Pflege

    • Vorkultur in Anzuchttöpfen ab März
    • Pflanzung im Beet ab April mit 30-35 cm Abstand
    • Mehrere Sätze für gestaffelte Ernte von Mai bis Oktober
    • Im Folientunnel für Frühernte ab April

    Erntezeitpunkt

    Zeit: Mai bis Oktober, Hauptsaison Juni bis September

    Mit scharfem Messer dicht am Boden den Strunk durchschneiden, einige äußere Blätter zum Schutz dranlassen. Beste Erntezeit am Morgen, wenn der Salat noch turgeszent ist.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Kühlschrank
    Haltbarkeit
    10 Tage

    Tipps

    • Im Gemüsefach des Kühlschranks 7-10 Tage haltbar – deutlich länger als andere Salate
    • Ungewaschen in Folie oder Beutel – Feuchtigkeit fördert Fäulnis
    • Erst kurz vor Verwendung waschen und schneiden
    • Nicht einfrieren – wird matschig
    • Welk gewordene Köpfe in Eiswasser baden, sie werden wieder knackig

    Anbauregionen in Deutschland

    Regional

    Eisbergsalat wird vor allem in folgenden Bundesländern angebaut.

    FAQ

    Häufig gefragt

    Wann hat Eisbergsalat in Deutschland Saison?

    Heimischer Eisbergsalat ist von Mai bis Oktober verfügbar, Hauptsaison Juni bis September. Aus dem Folientunnel gibt es ab April erste Ware. Im Winter kommt er meist aus Spanien.

    Wie lagere ich Eisbergsalat richtig?

    Im Gemüsefach des Kühlschranks ungewaschen, in der Originalfolie oder einem Beutel. Eisbergsalat hält dort bis zu 10 Tage – deutlich länger als Kopf- oder Pflücksalat. Welk gewordene Köpfe können kurz in Eiswasser gebadet werden und werden wieder knackig.

    Ist Eisbergsalat überhaupt gesund?

    Ja, auch wenn er weniger Vitamine als dunklere Salate enthält. Er ist sehr kalorienarm (14 kcal/100 g), hilft bei der Hydrierung, liefert Folsäure und Vitamin K. Die hohe Volumendichte sorgt für gute Sättigung.

    Warum bleibt Eisbergsalat so lange knackig?

    Die Blätter sind dicht aufeinandergeschichtet und durch eine Wachsschicht vor Austrocknung geschützt. Die kompakte Kopfform schließt äußere Einflüsse weitgehend aus – deshalb bleibt er deutlich länger frisch als lockere Salate.

    Was ist der Unterschied zwischen Eisbergsalat und Kopfsalat?

    Eisbergsalat hat festere, knackigere, dichter gepackte Blätter und einen milderen Geschmack. Kopfsalat ist zarter, weicher, leicht süßlicher und enthält etwas mehr Vitamine. Eisbergsalat eignet sich besser für Burger und Wraps, Kopfsalat klassisch für Blattsalate.

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