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    TH

    Thüringen

    24 Lebensmittel aus Thüringen – 12 haben im Mai Saison.

    Lebensmittel
    24
    Jetzt Saison
    12
    Hauptstadt
    Erfurt
    Art
    Flächenland

    Thüringen ist das grüne Herz Deutschlands – und eine der wichtigsten Regionen für Kohl, Kartoffeln und Gemüse. Das Thüringer Becken rund um Erfurt, Weimar und Jena ist die fruchtbarste Agrarfläche des Landes: flach, warm genug für Sommergemüse, reich an Schwarzerde.

    Das Signature-Produkt der Region ist Rotkohl: In Thüringen wird er traditionell mit Äpfeln geschmort und als Beilage zu Bratwurst und Klößen serviert – eine Kombination, die so alt ist wie die thüringische Küche selbst. Was auf dem Teller landet, wächst meist wenige Kilometer entfernt.

    Im Frühling kommen Spargel und frühe Salate aus Gärtnereien rund um Erfurt. Im Sommer versorgen Betriebe im Thüringer Becken die umliegenden Städte mit Tomaten, Gurken und Zucchini – kurze Wege, direkte Vermarktung.

    Im Herbst dominiert Rotkohl gemeinsam mit Weißkohl, Äpfeln und Kartoffeln. Alte Streuobstwiesen in der Rhön und im Eichsfeld liefern dazu Sorten, die im Supermarkt nicht existieren – Thüringer Renette, alter Roter Eiserapfel, Hauszwetschen. Kein Museum, sondern aktiv bewirtschaftete Kulturlandschaft.

    Und wer es noch nicht weiß: Thüringen hat Anteil am Weinbaugebiet Saale-Unstrut – dem nördlichsten Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands. Wein, wo man ihn nicht vermutet.

    Häufige Fragen zu Thüringen

    Warum ist Thüringer Rotkohl so besonders?
    Thüringer Rotkohl wird traditionell mit Äpfeln, Zwiebeln und Gewürzen geschmort – eine Zubereitung, die aus der Nähe von Kohlfeldern und Streuobstwiesen entstanden ist. Der Rotkohl selbst wächst im Thüringer Becken auf fruchtbaren Böden rund um Erfurt und Weimar. Als Beilage zu Thüringer Bratwurst und Klößen ist er kulturell so verwurzelt wie kaum ein anderes Gemüse in Deutschland.
    Was wächst im Thüringer Becken?
    Das Thüringer Becken rund um Erfurt, Weimar und Jena ist die fruchtbarste Agrarfläche Thüringens. Getreide, Zuckerrüben, Möhren, Kartoffeln, Weißkohl und Rotkohl werden hier großflächig angebaut. Gärtnereien rund um Erfurt versorgen die Städte der Region direkt mit frischem Gemüse.
    Was sind die Streuobstwiesen in Thüringen?
    Rhön und Eichsfeld sind reich an alten Streuobstwiesen mit Sorten, die im Supermarkt nicht zu finden sind: Thüringer Renette, Roter Eiserapfel und alte Pflaumensorten. Viele Betriebe keltern daraus Apfelsaft oder -most, andere verkaufen direkt ab Hof. Diese Wiesen sind kein Museum – sie werden aktiv bewirtschaftet und sind ein lebendes Stück Kulturlandschaft.
    Hat Thüringen Weinbau?
    Thüringen hat Anteil am Weinbaugebiet Saale-Unstrut – dem nördlichsten Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands. Entlang der Saale und Unstrut, teils gemeinsam mit Sachsen-Anhalt, wachsen Müller-Thurgau, Silvaner und Weißburgunder auf terrassierten Südhängen. Wer es nicht weiß, ist überrascht: hier wächst echter Qualitätswein.