Thüringen
24 Lebensmittel aus Thüringen – 12 haben im Mai Saison.
- Lebensmittel
- 24
- Jetzt Saison
- 12
- Hauptstadt
- Erfurt
- Art
- Flächenland
- Bärlauch Wilder Frühlingsbote mit intensivem Knoblaucharoma – nur sechs Wochen im Jahr regional verfügbar. Kräuter
- Bohnenkraut Pfeffrig-würziges Kraut – traditioneller Bohnen-Begleiter, der Hülsenfrüchte verdaulicher macht. Kräuter
- Dill Zartes Sommerkraut mit unverwechselbar frischem Aroma – unverzichtbar für Gurken, Lachs und norddeutsche Küche. Kräuter
- Haselnuss Heimische Waldnuss mit zartem Aroma – reif von August bis Oktober, in deutschen Hecken und Hausgärten weitverbreitet. Obst
- Holunderbeere Tiefviolette Heilfrucht – reich an Anthocyanen und Vitamin C, traditionell zu Saft, Sirup und Suppe verarbeitet. Obst
- Kirsche Rubinrote Sommerfrucht – süß (Süßkirsche) oder säuerlich-aromatisch (Sauerkirsche), reich an Anthocyanen und Melatonin. Obst
- Knoblauch Aromatisches Lauchgewächs mit Allicin – kulinarischer Allrounder und traditionelles Heilmittel für Herz und Immunsystem. Gemüse
- Kornelkirsche Alte heimische Wildkirsche mit herbem Aroma – reif von August bis Oktober, reich an Vitamin C und Anthocyanen. Obst
- Liebstöckel Das Maggikraut des Gartens – intensiv-würzig, mehrjährig und ein aromatischer Allrounder in Suppen und Eintöpfen. Kräuter
- Löwenzahn Bitterer Frühlings-Wildsalat aus eigener Wiese – reich an Vitamin C, Eisen, Bitterstoffen und verdauungsfördernd. Salate
- Majoran Das Kraut der deutschen Wurst- und Schmalzküche – warm-würzig, leicht blumig und unverzichtbar in der Hausmannskost. Kräuter
- Minze Vielseitiges Erfrischungskraut mit kühlendem Menthol – mehrjährig und von Mai bis Oktober im deutschen Garten erntereif. Kräuter
- Mispel Fast vergessene Winterfrucht – nach dem ersten Frost süß, aromatisch, perfekt für Gelee und Kompott. Obst
- Petersilie Das klassischste deutsche Küchenkraut – frisch, nährstoffreich und das ganze Jahr aus heimischem Anbau verfügbar. Kräuter
- Petersilienwurzel Aromatische Suppenwurzel mit intensiv-würzigem Petersiliengeschmack – unverzichtbar im Gemüsefond und klassischen Schmorgerichten. Gemüse
- Pflücksalat Bunte Salatmischung für den Hausgarten – Blatt für Blatt geerntet und immer frisch vom Stock. Salate
- Schlehe Herbe Wildfrucht aus deutscher Hecke – nach dem Frost mild und zur Grundlage für Likör, Gelee und Schlehenfeuer. Obst
- Schnittlauch Das feinste heimische Zwiebelkraut – mehrjährig, ertragreich und von März bis Oktober frisch im Garten. Kräuter
- Schwarzbeere Waldheidelbeere aus süddeutscher Tradition – klein, dunkelblau, mit intensivem Aroma und färbenden Anthocyanen. Obst
- Stachelbeere Aromatische Sommerbeere mit säuerlich-süßem Geschmack – klassisch für Kompott, Kuchen und Gelee. Grüne, gelbe und rote Sorten. Obst
- Steckrübe Robust und süßlich – die Steckrübe ist das Wintergemüse der alten deutschen Küche, das durch Frost noch aromatischer wird. Gemüse
- Thymian Klassisches Würzkraut mit antiseptischem Thymol – mehrjährig, winterhart und eines der vielseitigsten Kräuter der deutschen und mediterranen Küche. Kräuter
- Walnuss Omega-3-reiche Herbstfrucht aus deutschen Hausgärten – frisch von September bis Oktober mit zartem, mildem Aroma. Obst
- Zwetschge Länglich-dunkelblaue Pflaumenvariante mit lösendem Stein – der Star jedes Zwetschgenkuchens im Spätsommer. Obst
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Thüringen ist das grüne Herz Deutschlands – und eine der wichtigsten Regionen für Kohl, Kartoffeln und Gemüse. Das Thüringer Becken rund um Erfurt, Weimar und Jena ist die fruchtbarste Agrarfläche des Landes: flach, warm genug für Sommergemüse, reich an Schwarzerde.
Das Signature-Produkt der Region ist Rotkohl: In Thüringen wird er traditionell mit Äpfeln geschmort und als Beilage zu Bratwurst und Klößen serviert – eine Kombination, die so alt ist wie die thüringische Küche selbst. Was auf dem Teller landet, wächst meist wenige Kilometer entfernt.
Im Frühling kommen Spargel und frühe Salate aus Gärtnereien rund um Erfurt. Im Sommer versorgen Betriebe im Thüringer Becken die umliegenden Städte mit Tomaten, Gurken und Zucchini – kurze Wege, direkte Vermarktung.
Im Herbst dominiert Rotkohl gemeinsam mit Weißkohl, Äpfeln und Kartoffeln. Alte Streuobstwiesen in der Rhön und im Eichsfeld liefern dazu Sorten, die im Supermarkt nicht existieren – Thüringer Renette, alter Roter Eiserapfel, Hauszwetschen. Kein Museum, sondern aktiv bewirtschaftete Kulturlandschaft.
Und wer es noch nicht weiß: Thüringen hat Anteil am Weinbaugebiet Saale-Unstrut – dem nördlichsten Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands. Wein, wo man ihn nicht vermutet.
Häufige Fragen zu Thüringen
- Warum ist Thüringer Rotkohl so besonders?
- Thüringer Rotkohl wird traditionell mit Äpfeln, Zwiebeln und Gewürzen geschmort – eine Zubereitung, die aus der Nähe von Kohlfeldern und Streuobstwiesen entstanden ist. Der Rotkohl selbst wächst im Thüringer Becken auf fruchtbaren Böden rund um Erfurt und Weimar. Als Beilage zu Thüringer Bratwurst und Klößen ist er kulturell so verwurzelt wie kaum ein anderes Gemüse in Deutschland.
- Was wächst im Thüringer Becken?
- Das Thüringer Becken rund um Erfurt, Weimar und Jena ist die fruchtbarste Agrarfläche Thüringens. Getreide, Zuckerrüben, Möhren, Kartoffeln, Weißkohl und Rotkohl werden hier großflächig angebaut. Gärtnereien rund um Erfurt versorgen die Städte der Region direkt mit frischem Gemüse.
- Was sind die Streuobstwiesen in Thüringen?
- Rhön und Eichsfeld sind reich an alten Streuobstwiesen mit Sorten, die im Supermarkt nicht zu finden sind: Thüringer Renette, Roter Eiserapfel und alte Pflaumensorten. Viele Betriebe keltern daraus Apfelsaft oder -most, andere verkaufen direkt ab Hof. Diese Wiesen sind kein Museum – sie werden aktiv bewirtschaftet und sind ein lebendes Stück Kulturlandschaft.
- Hat Thüringen Weinbau?
- Thüringen hat Anteil am Weinbaugebiet Saale-Unstrut – dem nördlichsten Qualitätsweinbaugebiet Deutschlands. Entlang der Saale und Unstrut, teils gemeinsam mit Sachsen-Anhalt, wachsen Müller-Thurgau, Silvaner und Weißburgunder auf terrassierten Südhängen. Wer es nicht weiß, ist überrascht: hier wächst echter Qualitätswein.