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    Gemüse

    Gurke

    Sommerliches Fruchtgemüse mit 96 % Wasseranteil – erfrischend, kalorienarm und ideal für Salate, Kaltschalen und Tzatziki.

    Gurke – Gemüse aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Gurke hat in den Monaten April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager

    Die Gurke (Cucumis sativus) gehört zu den Kürbisgewächsen und stammt ursprünglich aus Indien, wo sie seit über 3.000 Jahren kultiviert wird. In Deutschland unterscheidet man hauptsächlich zwischen Salatgurken (Schlangengurken), Einlegegurken (Gewürzgurken) und Snackgurken. Die Hauptanbaugebiete sind der Spreewald (Einlegegurken mit EU-Herkunftsschutz), das Rheinland, die Pfalz sowie die Region um Hannover. Mit nur 12 kcal pro 100 g und einem Wassergehalt von rund 96 % ist sie eines der kalorienärmsten Gemüse überhaupt – perfekt für heiße Sommertage.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Klassischer Gurkensalat mit Dill, Essig und Zwiebel
    • Tzatziki mit Joghurt, Knoblauch und Minze
    • Eingelegte Gewürzgurken (süßsauer oder salzig)
    • Kalte Gurken-Avocado-Suppe (Gazpacho)
    • Gefüllte Gurken mit Frischkäse und Kräutern
    • Infused Water mit Zitrone und Minze
    • Smashed Cucumbers asiatisch mit Sesamöl und Chili
    • Snackgurken pur als Rohkost mit Dip

    Passt perfekt zu

    • Dill
    • Joghurt und Saure Sahne
    • Knoblauch
    • Minze
    • Feta und Schafskäse
    • Tomate
    • Zitrone
    • Sesam und Chili (asiatisch)

    Eigenschaften

    • Extrem hoher Wassergehalt (96 %)
    • Nur 12 kcal pro 100 g
    • Kühlender Effekt im Sommer
    • Cucurbitacine in der Schale können Bitterstoffe bilden
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Hervorragend für die Flüssigkeitszufuhr im Sommer
    • Kaliumreich unterstützt Blutdruckregulation und Herzfunktion
    • Enthält Cucurbitacine und Flavonoide mit entzündungshemmender Wirkung
    • Sehr kalorienarm ideal bei Gewichtsmanagement
    • Silicium in der Schale unterstützt Haut, Haare und Bindegewebe

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • Sonniger, warmer Standort mit humusreichem, tiefgründigem Boden
    • Gurken sind Starkzehrer – vor Pflanzung reichlich Kompost einarbeiten
    • Gleichmäßig gießen, nie über die Blätter – Mehltaugefahr
    • Mulchen hält den Boden feucht und warm
    • Rankhilfe spart Platz und sorgt für gerade, saubere Früchte
    • Nicht neben Tomaten setzen – konkurrieren um Nährstoffe

    Pflege

    • Vorkultur in Töpfen ab Mitte April bei 20-25 °C
    • Direktsaat im Freiland erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai)
    • Gewächshauskultur ermöglicht Ernte bereits ab April
    • Veredelung auf Feigenblattkürbis für bessere Widerstandskraft
    • Bodenkultur, Spalier oder Hochkultur am Rankgitter

    Erntezeitpunkt

    Zeit: Juli bis September im Freiland, im Gewächshaus ab Juni. Regelmäßig ernten (alle 2-3 Tage) fördert die Ausbildung neuer Früchte.

    Früchte vorsichtig mit einem scharfen Messer abschneiden, nicht abreißen – die Ranken sind empfindlich. Salatgurken bei 25-35 cm Länge, Einlegegurken bei 8-12 cm, Snackgurken bei 10-15 cm ernten.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Kühlschrank
    Haltbarkeit
    7 Tage

    Tipps

    • Im Gemüsefach des Kühlschranks bei 10-13 °C lagern – kälter nicht, sonst Kältebrand
    • Nicht in geschlossener Plastikfolie – Kondenswasser fördert Fäulnis
    • Fern von Tomaten, Äpfeln und Bananen halten (Ethylen beschleunigt das Altern)
    • Angeschnittene Gurken in Frischhaltefolie wickeln, innerhalb von 2-3 Tagen verbrauchen
    • Einlegegurken wochenlang haltbar in Essigsud oder Salzlake

    Anbauregionen in Deutschland

    Regional

    Gurke wird vor allem in folgenden Bundesländern angebaut.

    FAQ

    Häufig gefragt

    Wann hat die Gurke in Deutschland Saison?

    Freilandgurken haben von Juni bis September Saison, im beheizten Gewächshaus beginnt die Saison bereits im April. Hauptsaison ist Juli und August. Außerhalb dieser Zeit stammen Gurken im Handel meist aus Spanien oder den Niederlanden.

    Warum schmecken Gurken manchmal bitter?

    Bitterstoffe (Cucurbitacine) entstehen bei Stress – etwa bei Trockenheit, starken Temperaturschwankungen oder unregelmäßigem Gießen. Moderne Sorten sind meist bitterstofffrei gezüchtet. Eine bitter schmeckende Gurke sollte nicht verzehrt werden, da Cucurbitacine in höheren Dosen Übelkeit und Durchfall auslösen können.

    Muss ich Gurken schälen?

    Nein, die Schale von Bio-Gurken enthält wertvolle Ballaststoffe, Silicium und sekundäre Pflanzenstoffe. Bei konventioneller Ware empfiehlt es sich, die Gurke gründlich zu waschen oder zu schälen, da Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oder Wachsschichten anhaften können.

    Kann ich Gurken einfrieren?

    Nur bedingt. Durch den hohen Wassergehalt werden aufgetaute Gurken matschig. Besser eignet sich das Einlegen in Essigsud (Gewürzgurken) oder das Einfrieren als Gurkensaft für Smoothies und Cocktails.

    Was ist der Unterschied zwischen Salat- und Einlegegurken?

    Salatgurken (Schlangengurken) werden 25-35 cm lang, haben eine dünne Schale und sind für den Rohverzehr gezüchtet. Einlegegurken bleiben mit 8-12 cm deutlich kleiner, haben eine festere Schale und mehr Fruchtfleisch – ideal zum Einlegen in Essig oder Salzlake. Snackgurken sind eine Sonderform der Salatgurke im Mini-Format.

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