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    Gemüse

    Petersilienwurzel

    Aromatische Suppenwurzel mit intensiv-würzigem Petersiliengeschmack – unverzichtbar im Gemüsefond und klassischen Schmorgerichten.

    Petersilienwurzel – Gemüse aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Petersilienwurzel hat in den Monaten September, Oktober, November Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager

    Die Petersilienwurzel ist eine der ältesten Kulturpflanzen in deutschen Bauerngärten und wird hierzulande häufig mit der Pastinake verwechselt – obwohl sie botanisch zur Petersilie gehört. Ihr Geschmack ist intensiv aromatisch, würzig-petersilienartig und süßlich-erdig zugleich, mit einer nussigen Tiefe, die beim Garen noch zunimmt. Als Teil der klassischen deutschen Suppengrundlage – zusammen mit Karotte, Sellerie und Lauch – ist sie in Fleischbrühe, Gemüsefond und Schmorgerichten unverzichtbar. Roh fein geraspelt gibt sie Salaten eine ungewöhnlich würzige Note. In der Küche wird sie deutlich unterschätzt: Karamellisiert in Butter als Beilage oder cremig püriert als Suppe offenbart sie ein komplexes Aroma, das an Pastinake und frische Petersilie zugleich erinnert.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Klassische Suppengrundlage mit Karotte, Sellerie und Lauch
    • Cremige Petersilienwurzel-Suppe
    • Gedünstet oder in Butter karamellisiert als Beilage
    • Fein gerieben roh im Wintersalat
    • Püriert als feines Gemüsepüree
    • Im Schmorbraten mitgaren

    Passt perfekt zu

    • Karotte und Sellerie (Suppengemüse)
    • Lauch
    • Butter und Sahne
    • Muskat
    • Rindfleisch und Huhn (Brühe)

    Eigenschaften

    • Botanisch identisch mit Petersilie – nur die Wurzel wird genutzt
    • Intensiv würziges Aroma – unverzichtbar für Suppengrundlage
    • Kann mit dem Laub geerntet werden – Blatt als Küchenpetersilie nutzbar
    • Lagerfähig: im Keller oder Kühlschrank mehrere Monate haltbar
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Hoher Kaliumgehalt unterstützt Blutdruckregulation und Herzfunktion
    • Viel Folsäure wichtig für Zellteilung und in der Schwangerschaft
    • Ballaststoffe fördern Verdauung und Sättigung
    • Vitamin C und Flavonoide wirken antioxidativ

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • Saatgut vorquellen (24 Std in Wasser) für bessere Keimung
    • Nicht zu frisch düngen – frischer Mist fördert Wurzelverzweigung
    • Winterhart: im Boden lassen und nach Bedarf stechen
    • Das Laub mitnutzen – es schmeckt wie Blattpetersilie

    Pflege

    • Direktsaat ab April/Mai ins Freiland, Keimzeit 3-4 Wochen
    • Reihenabstand 25-30 cm, Saattiefe 1-2 cm, vereinzeln auf 10-15 cm
    • Tiefgründiger, lockerer Boden fördert gerade Wurzeln
    • Langzeitkultivierung: Ernte ab September bis in den Winter

    Erntezeitpunkt

    Zeit: September bis März (lagerfähig im Boden)

    Wurzeln mit der Grabgabel lockern und herausziehen, ab September wenn sie 2-3 cm Durchmesser erreicht haben. Können bei Frostschutz (Strohschicht) den ganzen Winter im Boden bleiben.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Vorratskammer
    Haltbarkeit
    90 Tage

    Tipps

    • Im Keller oder kühlen Vorratsraum bei 2-5 °C mehrere Monate haltbar
    • Blätter vor Lagerung abschneiden – sonst ziehen sie der Wurzel Feuchtigkeit
    • Im Kühlschrank eingewickelt 2-3 Wochen haltbar
    • In Erde eingeschlagen hält sie besonders lange

    Anbauregionen in Deutschland

    Regional

    Petersilienwurzel wird vor allem in folgenden Bundesländern angebaut.

    FAQ

    Häufig gefragt

    Was ist der Unterschied zwischen Petersilienwurzel und Pastinake?

    Beide sind weiße Wurzeln mit süßlich-würzigem Aroma, aber botanisch verschieden. Petersilienwurzel (Petroselinum crispum) gehört zur Petersilie und schmeckt intensiv aromatisch-petersilieartig. Pastinake (Pastinaca sativa) ist größer, süßer und milder. Optisch sind Petersilienwurzeln schlanker und weißer.

    Wann hat Petersilienwurzel in Deutschland Saison?

    Saison ab September bis November im Freiland, gelagert verfügbar von Dezember bis März. Sie ist damit typisches Herbst- und Wintergemüse.

    Kann man Petersilienwurzel roh essen?

    Ja, fein geraspelt als Rohkost im Salat oder als Snack. Der Geschmack ist intensiv-würzig und aromatisch. Viele genießen auch den rohen Anschnitt als Aroma beim Kochen.

    Kann man das Laub der Petersilienwurzel verwenden?

    Ja, das Laub der Petersilienwurzel ist identisch mit Blattpetersilie – es kann genauso in der Küche verwendet werden. Nur beim Kauf im Supermarkt ist das Laub meist entfernt.

    Wie unterscheidet man Petersilienwurzel im Laden von Pastinake?

    Petersilienwurzel ist schlanker, weißer und intensiver würzig beim Reinbeißen. Pastinake ist breiter, oft leicht gelblich, und schmeckt süßlicher. Wenn noch Laub dran ist, riecht Petersilienwurzel deutlich nach Petersilie.

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