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    Obst

    Kiwano

    Stachelige „Horngurke" aus Afrika – erfrischend säuerlich, kalorienarm, vor allem als Importware und Deko-Frucht erhältlich.

    Kiwano – Obst aus regionalem Anbau

    Saisonkalender

    Verfügbarkeit

    Kiwano hat aktuell keine ausgewiesene regionale Saison.

    • Freiland
    • Gewächshaus
    • Lager
    • Import

    Die Kiwano (Cucumis metuliferus) – auch Hornmelone oder Horngurke genannt – ist ein Kürbisgewächs aus dem südlichen und zentralen Afrika. Die leuchtend orange-gelbe Schale trägt markante weiche Stacheln, das Innere ist smaragdgrün und erinnert an Gelee mit vielen flachen, essbaren Kernen. Geschmacklich liegt sie zwischen Gurke, Limette und Banane – erfrischend, leicht säuerlich, nur mild süß. In Deutschland gibt es keinen nennenswerten Anbau; erhältlich ist sie als Importware aus Neuseeland, Kenia, Israel oder gelegentlich aus südeuropäischen Gewächshäusern. Wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens ist sie vor allem beliebt als Dekoration und exotisches Highlight auf Obstplatten, Desserts und Cocktails.

    Verwendung & Kombinationen

    Küche & Geschmack

    Verwendung

    • Aufgeschnitten als essbare Dekoration auf Obstplatten
    • Löffelweise pur – kühlt im Sommer wie ein Sorbet
    • Smoothie mit Banane, Orange und Mango
    • Dressing für Fruchtsalate – Gelee auslöffeln, mit Olivenöl und Zitrone pürieren
    • Topping für Joghurt, Quark, Porridge
    • Garnitur für Cocktails und alkoholfreie Drinks
    • Exotische Salsa mit Avocado, Minze und Chili
    • Als natürliches Schälchen für Sorbets und Creme

    Passt perfekt zu

    • Limette und Zitrone
    • Minze und Basilikum
    • Banane, Mango und Ananas
    • Ingwer
    • Avocado und Chili
    • Joghurt und Quark
    • Ziegen- und Frischkäse
    • Vanille

    Eigenschaften

    • Leuchtend orange-gelbe Schale mit weichen Stacheln
    • Grünes, geleeartiges Fruchtfleisch
    • Mild süß-säuerlich, erfrischend
    • Lagerfähig bei Raumtemperatur mehrere Wochen
    Gesundheit

    Was es im Körper macht

    • Kalorienarm (44 kcal/100 g) bei hohem Wassergehalt
    • Beachtlicher Magnesiumgehalt wichtig für Muskel- und Nervenfunktion
    • Beta-Carotin unterstützt Sehkraft und Hautgesundheit
    • Ballaststoffe fördern Verdauung und Sättigung
    • Natriumarm für blutdruckbewusste Ernährung geeignet

    Anbau, Pflege & Ernte

    Anbau & Garten

    Tipps für Hobbygärtner

    • Vollsonniger, windgeschützter Standort
    • Humusreicher, durchlässiger Boden – Staunässe vermeiden
    • Regelmäßig, aber mäßig gießen – Kiwano ist trockenheitstolerant
    • Alle 3-4 Wochen mit Tomatendünger düngen
    • Früchte vor dem ersten Frost ernten und zum Nachreifen warm lagern
    • Im Hobbygarten eher Liebhaberprojekt – Ertrag und Geschmack stark wetterabhängig

    Pflege

    • In Deutschland als Kübel- oder Gewächshauskultur möglich – Freiland nur in den wärmsten Regionen
    • Aussaat ab Mitte April in warmen Innenräumen (22-25 °C Keimtemperatur)
    • Pflanzung ins Freie erst nach den Eisheiligen
    • An Rankhilfe ziehen – Pflanze wird bis 3 m lang

    Erntezeitpunkt

    Zeit: Im Herkunftsland ganzjährig, bei uns im Gewächshaus oder Kübel von August bis Oktober. Importware ist ganzjährig verfügbar.

    Ernte, wenn die Schale komplett gelb bis orange und leicht weich ist. Frucht mit einem Messer vom Stiel abschneiden – nicht abreißen. Unreif grüne Früchte lassen sich bei Zimmertemperatur nachreifen.

    Lagerung

    Haltbar machen

    Lagerort
    Zimmertemperatur
    Haltbarkeit
    21 Tage

    Tipps

    • Reife Frucht bei Raumtemperatur 2-3 Wochen, im Kühlschrank bis zu 4 Wochen haltbar
    • Unreife, grüne Kiwanos bei Zimmertemperatur nachreifen lassen, bis die Schale gelb-orange wird
    • Nicht unter 10 °C lagern – Kältebrand möglich (wie Gurken)
    • Angeschnitten in Frischhaltefolie im Kühlschrank innerhalb 2-3 Tagen verbrauchen
    • Fruchtfleisch lässt sich portioniert einfrieren (Eiswürfelform) – fein als Dekor in Drinks

    FAQ

    Häufig gefragt

    Wie isst man eine Kiwano richtig?

    Die Kiwano längs halbieren und das grüne Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslöffeln – genau wie eine Kiwi oder eine Passionsfrucht. Die kleinen flachen Kerne sind essbar und werden einfach mitgeschluckt. Die stachelige Schale ist zäh und nicht zum Verzehr geeignet, eignet sich aber hervorragend als natürliches Deko-Schälchen.

    Wie schmeckt Kiwano?

    Kiwano schmeckt erfrischend, leicht säuerlich und nur dezent süß – eine Mischung aus Gurke, Limette, Banane und Passionsfrucht. Sehr wässrig und kühlend, ähnlich einem Sorbet. Pur ist sie nicht besonders intensiv; mit einer Prise Zucker, Limettensaft oder Vanille entfaltet sie mehr Aroma.

    Woran erkenne ich eine reife Kiwano?

    Reife Kiwanos haben eine leuchtend orange-gelbe Schale und geben auf leichten Druck etwas nach. Grüne Früchte sind noch unreif und schmecken fade – einfach bei Zimmertemperatur 1-2 Wochen nachreifen lassen. Vollreife Früchte entwickeln einen angenehm fruchtigen Duft.

    Ist die Kiwano saisonal oder regional aus Deutschland erhältlich?

    Einen nennenswerten regionalen Anbau in Deutschland gibt es nicht. Hobbygärtner können Kiwanos im Kübel oder Gewächshaus ziehen, die Haupternte läuft hier dann von August bis Oktober. Im Handel ist die Frucht praktisch ganzjährig als Importware aus Neuseeland, Kenia oder Israel verfügbar.

    Wie lange ist eine Kiwano haltbar?

    Die dicke Schale macht die Kiwano ausgesprochen lagerfähig: Bei Zimmertemperatur hält sie 2-3 Wochen, im Kühlschrank bis zu 4 Wochen. Achtung: Nicht unter 10 °C lagern – Kältebrand lässt die Frucht matschig werden. Angeschnitten sollte sie innerhalb von 2-3 Tagen verbraucht werden.

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